Kunstrasen für Westfalia

08-11-_2018_21-04-29

Im Sportausschuss war die Planung weiterer Kunstrasen-Plätze Thema. Der Platz Alexanderstraße hat Priorität, vor Haspe und Hohenlimburg.

Der Kunstrasen in Dahl wurde unlängst eröffnet, in Helfe wird es bald soweit sein, danach soll in Altenhagen gebaut werden. Die Planung weiterer Kunstrasen-Plätze war Thema im Sport- und Freizeittausschuss, man legte sich auf eine Priorität für den Stadtbezirk Mitte fest. Und dort auf den Sportplatz Alexanderstraße am Vereinsheim der Sportfreunde Westfalia Hagen, der als nächster mit Kunstgrün versehen werden soll. „Die Situation im Innenstadtbereich ist am problematischsten“, erklärte Karsten-Thilo Raab, Leiter des Servicezentrums Sport (SZS), am Ischeland und Höing seien die Plätze komplett ausgelastet, teilweise sogar überlastet.

Die Sportverwaltung legte einen Fahrplan für mögliche drei weitere Kunstrasen-Plätze vor, wobei Raab betonte: „Mit Blick auf die Sportpauschale sollte man darauf achten, dass es auch noch andere Sportarten als Fußball gibt.“ Die Vorlage fand breite Zustimmung der Politiker, wobei die Realisierung aller Plätze einige Jahre in Anspruch nehmen wird.

Priorität hat der Bezirk Mitte, hier der bisherige Tennenplatz an der Alexanderstraße, mit dessen Umbau 2019 begonnen werden soll. Die Umbaukosten werden auf eine Million Euro geschätzt, darin noch nicht enthalten sind die Kosten eines notwendigen Kabinen-Anbaus. Nicht infrage kommt der Rasenplatz am Höing, weil ein Umbau dort den Bestandsschutz aufheben und zu Problemen mit Anwohnern führen würde. Auch der TSV Hagen 1860 hatte vorgeschlagen, dass der vereinseigene Platz an der Hoheleye mit Kunstrasen versehen werden solle, der Verein würde sich beteiligen. Aus Sicht des SZS keine sinnvolle Variante, so Raab: „Der Nachteil wäre, dass wir den Platz dann für Trainings- und Spielbetrieb wieder anmieten müssten.“

Weiteren Kunstrasen-Bedarf sieht man in Hohenlimburg und Haspe. In Hohenlimburg soll der Rasen im Kirchenberg-Stadion für 1,2 Millionen Euro umgewandelt werden, dafür könnte man den Ostfeld-Platz aufgeben. In Haspe ist der Freiheitsplatz erste Wahl (1 Million), zudem können in der Bezirkssportanlage die Tennis- und Beachvolleyball-Felder in ein Kunstrasen-Kleinfeld verwandelt werden (300 000 Euro). „In der Sportausschuss-Sitzung im Dezember fassen wir einen Beschluss, was die Priorisierung von Haspe und Hohenlimburg angeht“, kündigte der Ausschuss-Vorsitzende Dietmar Thieser an.

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